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Spotmärkte Gas: Fallende Preise aufgrund guter Versorgungslage

Am Donnerstag fiel das NCG Day-Ahead Produkt von 18,456 €/MWh um 4,87 % auf 17,558 €/MWh gegenüber der Vorwoche. Ebenfalls sank das Gaspool Day-Ahead Produkt von 18,201 €/MWh auf 17,318 €/MWh. Am Anfang des Zeitraums war der Preisverfall am deutlichsten zu spüren, während er sich gegen Ende wieder stabilisierte. Durch die milderen Temperaturen und das gute Gasangebot im deutschen Netz wurden die Preise unter Druck gesetzt. Dadurch wurden die mit über 52% bereits gut gefüllten Speicher weiter gespeist. Durch die weiterhin starken LNG-Lieferungen im europäischen Netz konnte der Speicher noch weiter anwachsen und liegt nun bei einem Stand von 18 Prozentpunkten mehr als im letzten Jahr.

Terminmärkte Gas: Sinkende Kohlepreise beeinflussen die Gaspreise

Das NCG Front-Jahres-Produkt fiel am Donnerstag von 18,549 €/MWh auf 17,558 €/MWh gegenüber der Vorwoche. Der Gaspool Frontmonat vergünstigte sich ebenfalls um 5,56%. Auch Verträge mit Lieferzeiten, welche erst später beginnen, waren auf einem niedrigen Niveau. So fiel das Gaspool Year-Ahead-Produkt von 20,750 €/MWh um 2,84% auf 20,161 €/MWh. Der Referenzvertrag im NCG Marktgebiet fiel ebenfalls und zwar um 4,08%. Die Gaspreise wurden diese Woche von den Preisbewegungen auf dem Kohlemarkt beeinflusst, da Gas und Kohle im deutschen Strommix konkurrieren. Die Kohlepreise sanken innerhalb der letzten Woche bis Donnerstag um 4,7%. Der Preis für Brent Rohöl hingegen blieb relativ stabil. Für China gibt es Prognosen über eine Abschwächung des dortigen Wirtschaftswachstums, während die OPEC die Preise unterstützt.

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